Prüftechniker (m/w/d) - Schwerpunkt Baustoffe


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    Dauer: 4 Jahre
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    Popularität: ascending
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    Einstiegsgehalt nach der Lehre: € 1.60000 - €2.490,00

Der Lehrberuf Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe im Überblick

Seit Mai 2022 ersetzt der Lehrberuf Prüftechniker mit Schwerpunkt Baustoffe und auch mit dem Schwerpunkt Physik den ehemaligen Lehrberuf Physiklaborant/in.

Voraussetzungen für den Lehrberuf Prüftechniker Schwerpunkt Baustoffe sind:

  1. Für die Ausbildung als Prüftechniker für Baustoffe gibt es keine bestimmten Voraussetzungen. Allerdings solltest du Interesse an den Themen Bau, Architektur und Ingenieurwesen haben.
  2. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und eine Reife- oder Fachhochschulreife besitzen.
  3. Die durchschnittliche Dauer der Ausbildung beträgt 3,5 Jahre.

 

1. Einleitung

Der Beruf des Prüftechnikers/in Schwerpunkt Baustoffe ist einer der spannendsten und vielfältigsten Berufe im Bausektor. Er beinhaltet die Prüfung und Bestimmung von Materialien, die in der Bauindustrie verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Dieser Beruf bietet sowohl intellektuelle als auch praktische Herausforderungen und erfordert eine umfassende Kenntnis über verschiedene Aspekte der Baustoffprüfung.

Der Beruf des Prüftechnikers/in Schwerpunkt Baustoffe kann in unterschiedlichen Bereichen ausgeübt werden. Dazu gehören die Labors für Materialprüfungen, die in der Industrie eingesetzt werden, aber auch externe Prüfdienstleister, die für private oder staatliche Auftraggeber arbeiten. Die Tätigkeiten reichen von der Untersuchung von Baumaterialien für Bauprojekte bis hin zur Prüfung von Produkten wie Autoteilen oder elektronischen Komponenten.

 

2. Definition des Lehrberufs Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe

Der Lehrberuf Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe ist einer der vielseitigsten Berufe in der Industrie. Er umfasst das Wissen über die Eigenschaften:

- Herstellungsverfahren und

- Verarbeitung von Baustoffen.

Dazu gehört auch, verschiedene Verbindungsmittel und andere Materialien zu testen, zu prüfen und zu bewerten. Der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe hat eine Vielzahl an Aufgaben - vom Testen von Materialien bis hin zur Bewertung von Prüfergebnissen.

Als erster Schritt muss der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe die richtige Art des Tests bestimmen, der am besten geeignet ist, um die Eigenschaften des Materials festzustellen. Beispielsweise kann es sich dabei um einen Drucktest oder einen Wärmeleitungstest handeln. Anschließend nimmt der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe den Test durch und dokumentiert die Ergebnisse genau.

Bei der Auswertung der Prüfergebnisse prüft der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe die Konsistenz und Haltbarkeit des Materials sowie seine Beständigkeit gegen chemische oder thermische Wirkungen. Daraufhin kann er feststellen, ob das Material den Anforderungen entspricht oder ob es modifiziert werden muss.

Um diese Tests erfolgreich durchzuführen und professionelle Ergebnisse zu liefern, benötigt der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe Expertenwissen in den Bereichen:

- Chemie,

- Physik und

- Technologie

Außerdem grundlegende Kenntnisse über verschiedene Verarbeitungstechniken wie Schweißtechniken oder Gießverfahren. Darüber hinaus sind analytisches Denken und ein fundiertes Verständnis für technische Abläufe unerlässlich

 

3. Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum/zum Prüftechniker/in, Schwerpunkt Baustoffe dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernen die Azubis alle wesentlichen Bereiche der Prüfung kennen und erlangen sowohl Theorie als auch Praxiskenntnisse.

In den ersten beiden Jahren der Ausbildung lernen die Azubis die Grundlagen der Prüfung kennen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Baustoffindustrie.

In den letzten beiden Jahren der Ausbildung arbeiten sie dann auch tatsächlich in einem Unternehmen der Branche und erhalten so einen Einblick in die Arbeitswelt.

Im ersten Lehrjahr werden die Grundlagen der prüftechnischen Arbeit vermittelt.

- Dazu gehören unter anderem die Beschreibung von Baustoffen, die Kennzeichnung und Normierung von Produkten sowie die verschiedenen Testmethoden. Zudem wird hier das prüftechnische Instrumentarium erlernt, welches für die Arbeit notwendig ist.

Im zweiten Lehrjahr geht es nun um die praktische Anwendung der Theorie im Betrieb.

- Hier werden die verschiedenen Testverfahren angewandt und Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.

Das dritte Lehrjahr ist hauptsächlich auf die Facharbeiter- und Führungsqualifikation ausgerichtet.

- Hier werden unter anderem Kommunikations-, Team- und Problemlösungsfähigkeiten trainiert sowie Zertifizierungsvorhaben begleitet.

Der Beruf des Prüftechnikers/in Schwerpunkt Baustoffe ist sehr vielfältig. Während der dreijährigen Ausbildung lernen die Auszubildenden alles über die Untersuchung und Prüfung von Baustoffen und ihren Eigenschaften.

In der Ausbildung werden verschiedene Methoden gelehrt, mit d

nen Baustoffe untersucht werden. Dazu gehören die Standard-Prüfmethoden, aber auch spezielle Prüfmethoden für bestimmte Anwendungsbereiche. Die Auszubildenden müssen außerdem lernen, wie man die Ergebnisse der Untersuchung interpretiert und beurteilt.

Auch die Instandhaltung und Wartung von Prüfgeräten gehört zu den Aufgaben eines Prüftechnikers/in, Schwerpunkt Baustoffe. So muss er sicherstellen, dass alle Geräte ordnungsgemäß funktionieren, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten.

Ein weiterer wichtiger Teil der Ausbildung ist das Verstehen und Analysieren technischer Zeichnungen. Mit diesem Wissen kann der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe die richtigen Tests durchführen und beurteilen, ob ein Bauteil den geforderten Spezifikationen entspricht.

Der Prüftechniker/in Schwerpunkt Baustoffe muss auch über bestimmte rechtliche Vorschriften Bescheid wissen, die für den Umgang mit Baustoffen gelten. Diese Vorschriften betreffen nicht nur die Qualitätskontrolle, sondern auch Sicherheitsstandards in Bezug auf die Verarbeitung von Materialien.

Neben der theoretischen Ausbildung lernen die Auszubildenden auch praktische Fertigkeiten in einem Labor oder Werkstatt anzuwenden. Hier lernen sie, Geräte zu bedienen und Proben vorzubereiten, Tests durchzuführen und ihre Ergebnisse zu dokumentieren.

Am Ende ihrer Ausbildung sollten die Absolventinnen und Absolventen des Berufs des Prüftechnikers/in Schwerpunkt Baustoffe in der Lage sein, qualitativ hochwertige Tests an unterschiedlichsten Materialien durchzuführen und deren Ergebnisse korrekt zu interpretieren und zu beurteilen.

 

4. Perspektiven nach der Ausbildung

Für Prüftechniker/innen, die sich auf den Schwerpunkt Baustoffe spezialisieren, bieten sich viele Perspektiven nach der Lehre.

  • Du kannst etwa in Forschungs- und Entwicklungslabors arbeiten, um neue Baustoffe zu testen und zu prüfen.
  • Auch in Fertigungsunternehmen können sie als Qualitätskontrolleure eingesetzt werden, um die Einhaltung von Qualitätsstandards zu gewährleisten.
  • Darüber hinaus bietet diese Branche auch Berufschancen für technische Experten in Ingenieurdienstleistungsunternehmen oder in der Industrieberatung.
  • Einige Prüftechniker/innen entscheiden sich auch dafür, ihre Karriere als Technologieverantwortliche für verschiedene Produkte fortzusetzen. Sie entwickeln neue Tests und Methoden für die Prüfung von Baustoffen oder analysieren bestehende Verfahren und stellen Verbesserungsvorschläge vor. Dieses Wissen ermöglicht es dir, als Berater an verschiedene Kundenprojekte herangezogen zu werden, um Lösungsmöglichkeiten für technische Fragen anzubieten.
  • Prüftechniker/innen mit Schwerpunkt Baustoffe haben auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Bereich des Controllings einzubringen. Sie können überprüfen, ob beim Einsatz bestimmter Materialien Kosteneinsparungspotenziale bestehen und ob eine effizientere Arbeitsweise möglich ist. Dies erfordert jedoch ein fundiertes Wissen über die jeweiligen Anwendungsbereiche und deren Eigenschaften sowie Kenntnisse im Bereich der Kostensenkungstechniken.
  • Die Karrieremöglichkeiten für Prüftechniker/innen mit Schwerpunkt Baustoffe sind vielfältig und werden weiterhin steigen, da bautechnische Probleme immer komplexer werden. Mit dem Wissenszuwachs, den Prüftechniker/innen durch ihre Ausbildung erlangt haben, können sie mehr Verantwortung übernehmen und leitende Position in Unternehmen oder Forschungslabors bekleiden. So bietet die Ausbildung zum Prüftechniker/in mit Schwerpunkt Baustoffe hervorragende berufliche Perspektiven!

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